Jahresbericht 2016 des Präsidenten

application/pdf Jahresbericht Praesident 2016.pdf (47,9 KiB)

Jahresbericht 2016 des Kaninchen-Obmanns

application/pdf Jahresbericht Kaninchenobmann 2016.pdf (41,9 KiB)

Jahresbericht 2016 des Geflügel-Obmanns

application/pdf Jahresbericht Gefluegelobmann 2016.pdf (33,6 KiB)

Jahresbericht & -Programm Jungzüchterbetreuer 2016 / 2017

application/pdf Jahresbericht 2016 und Programm Jungzuechterbetreuer 2017.pdf (115,8 KiB)

Jahresbericht Taubenobmann 2016

application/pdf Jahresbericht Taubenobmann 2016.pdf (27,9 KiB)

Sehr geehrte Kleintierzüchter,

Wir möchten Sie über die VHK Situation informieren. 

 

Hier zunächst noch ein paar generelle Infos zur Krankheit und den letzten Fällen

Die VHK (virale hämorrhagische Krankheit der Kaninchen) resp. RHD (rabbit hemorrhagic disease) wurde gleichzeitig in den Kantonen Zürich und Wallis diagnostiziert. Es handelt sich um den neuen Typ 2. Dieser Stamm ist vor einigen Jahren in Portugal aufgetreten und dann via Spanien nach Frankreich verschleppt worden. Da die üblichen RHD-Impfstoffe (u.a. auch der in der Schweiz zugelassene Arvilap plus) gegen diesen neuen Stamm nicht 100% wirksam schützen, ist in Frankreich bereits ein RHD2-Impfstoff (Filovac) verfügbar. Wenn Kaninchenhalter jetzt wieder mit dem Impfen beginnen wollen, um ihre Bestände zu schützen, müsste dieser Impfstoff in der Schweiz zugelassen werden. Das IVI und das BLV sind informiert.

RHD2-Infektionen unterscheiden sich v.a. darin von klassischen RHD-Infektionen, dass alle Alterskategorien daran erkranken. Waren bei der RHD die Jungtiere bis zu einem Alter von 4 Wochen geschützt resp. erkrankten nicht, verzeichnen wir jetzt Todesfälle auch bei Kaninchensäuglingen. Die Erkrankungs- und Todesrate ist somit noch höher, praktisch bei 100% der Tiere eines Bestandes. Strenge Hygienemassnahmen und kein Kontakt zu anderen Beständen sind im Moment die wirksamsten Vorbeugemassnahmen.

Wegen der ausserordentlichen Widerstandskraft (z.B. bis zu 100 Tage auf Kleidern) und der immanenten Verschleppungsgefahr, hat das Veterinäramt Zürich verboten, dass in den kommenden Wochen Ausstellungen mit Kaninchen im Kanton Zürich stattfinden.

 

Situation in den Urkantonen

Wir haben bisher keine Fälle in den Urkantonen gehabt. Deshalb sehen wir im Moment die Massnahme, Ausstellungen in den Urkantonen zu verbieten, übertrieben.

Wir können zur Zeit folgende Empfehlung geben: Es sollen keine Tierhalter an Ausstellungen in den Urkantonen teilnehmen, die Kaninchen aus dem Kanton Wallis oder aus dem Kanton Zürich in den letzten Monaten gekauft haben oder in diesen beiden Kantonen an Ausstellungen in den vergangenen Monaten teilgenommen haben.

 

Wir beobachten die Lage und werden zu gegebener Zeit wieder informiern.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Freundliche Grüsse

Nicole Schmid

< Mai 2018 >
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